Ich habe früher für ein Unternehmen gearbeitet, das Software zur Verwaltung von Finanzderivaten für Banken entwickelte. Am Anfang hatte ich sehr mit der Komplexität des Systems und der Finanzinstrumente zu kämpfen. Als ich meinen Coach darauf ansprach, beruhigte er mich mit den Worten: „Keine Angst, das liegt daran, dass es wirklich kompliziert ist.  Eine echte Wissenschaft für Weltraumforscher.“ Ich lachte, aber er erklärte mir: „Nein, es ist wirklich eine Wissenschaft für Weltraumforscher. Anfang der 70er-Jahre, als das Mondlandungsprojekt der USA beendet war, hatten die Raketentechniker plötzlich wieder jede Menge Zeit. Da entwickelten sie zum Spaß eine neue Art von Finanzinstrumenten und Derivaten auf der Grundlage ihrer Wahrscheinlichkeitsberechnungen aus dem Apollo-Projekt. Und die haben Sie jetzt vor sich.“

An dieses Gespräch über die Wissenschaft der Weltraumforscher musste ich denken, als ich zu ergründen versuchte, wie Saba Cloud Lern-, Talent- und Social-Media-Daten integriert, um eine derart individuelle Entwicklungsberatung zu erreichen. Ich erlebe, wie mir das System Ressourcen, soziale Interaktionen und Personen vorschlägt, die mich weiterbringen. Mir ist nur nicht klar, woher diese Erkenntnisse kommen. Schließlich weiß nicht einmal ich selbst, was ich brauche. Genau so geht es mir, wenn Amazon seine Vorschläge macht. Ich weiß natürlich, dass es mit dem zu tun hat, was wir heute gern „Big Data“ nennen, aber die Ergebnisse sind trotzdem immer wieder beeindruckend.

Heute scheinen die Vorteile der Integration von Talentförderung, Lernen und Social Media in der Fachpresse allgemein anerkannt zu sein. Das kann auch mit positiven Zahlen belegt werden. Den Unternehmen, die dabei nicht mitmachen, werden schlimme Folgen prophezeit. Aber nur selten wird auf die Vorteile für die Mitarbeiter eingegangen. Bei den Systemen der meisten Anbieter sind sie wahrscheinlich eher unbedeutend. Ein leistungsfähiges „Big Data“-basiertes Talentmanagement-/Lernsystem wie Saba Cloud zu entwickeln, ist kein Kinderspiel. Vielleicht ist es auch nicht gerade eine Wissenschaft für Weltraumforscher, aber viel fehlt daran nicht.

Tatsache ist jedenfalls, dass wir dank „Big Data“-Konzepten die Mitarbeiter unterstützen und fördern können, wie es noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Wenn ein solches System aber wirklich von Erfolg gekrönt sein soll, müssen die Mitarbeiter mehr sein als nur ein Pünktchen in einer Neun-Felder-Matrix. Damit sie es wirklich annehmen und respektieren, muss es ihre individuellen Anforderungen, Hoffnungen, Wünsche und Chancen berücksichtigen. Es muss Informationen aufdecken, die wirklich nützlich und relevant sind, nicht einfach eine maschinell erlernte 08/15-Lösung. Genau hier zeigt Saba Cloud seine eigentliche Stärke. Daher wird diese Plattform das Lern- und Talentmanagement auf Jahre hinaus unumstößlich verändern.