Wer sind eigentlich die Kunden von Saba? Sind es die Mitarbeiter aus der Personalabteilung und die Zuständigen für L&E-Programme? Oder deren Kunden, also die Endbenutzer? Damit Saba seine Kunden optimal bedienen kann, muss sich das Unternehmen der aktuellen und künftigen Anforderungen von Organisationen bewusst sein. Das jährliche Symposium von Elearnity bot eine einzigartige Gelegenheit, durch eine Reihe von Gesprächen mit Experten aus führenden Großunternehmen mehr über deren Anforderungen herauszufinden.

Es wurde schnell klar, dass das Augenmerk auf den Kunden liegt. Aktuellen Studien zufolge steht die Bereitstellung von Technologien, die Mitarbeitern ein hochwertiges Endbenutzer-Erlebnis bieten, in vielen Unternehmen ganz oben auf der Liste der Prioritäten. Diese Erkenntnis gab den Ton für den Rest des Tages an. So ging es in den Gesprächen immer wieder um die Trends und die Nutzung von Verbrauchertechnologien im Alltag und die Möglichkeiten der Übertragung in einen Unternehmenskontext.

Auch soziales Lernen erwies sich als ein beliebtes Thema, und es stellte sich heraus, dass viele Unternehmen sich noch schwer damit tun. Ein Teilnehmer erzählte beispielsweise, dass in seinem Unternehmen sämtliche „sozialen“ Aspekte, darunter auch Lernprogramme, bedauerlicherweise an Corporate Communications übertragen worden sind.   Man könnte argumentieren, dass soziales Lernen ohnehin organisch erfolgt, unabhängig von den geplanten Lern- und Entwicklungsaktivitäten (da rund 80 % des Lernens außerhalb des Klassenzimmers erfolgt). Allerdings ist es widersinnig, dass die Lernerfahrung einer bestimmten Abteilung „gehören“ sollte.

Saba hat sehr viel Arbeit in die Entwicklung benutzerfreundlicher Learning-Tools investiert. Social-Media-Gruppen wie praxisbezogene Communitys müssen organisch wachsen. Ein oder zwei Unternehmen nutzen öffentliche Plattformen wie Twitter für die Online-Kommunikation. Der Mehrzahl der Unternehmen ist jedoch daran gelegen, die Vertraulichkeit und Sicherheit des Informationsaustauschs zu gewährleisten. Die Tools innerhalb eines LMS müssen also intuitiv und leicht zugänglich sein, um die reibungslose Einführung von sozialem Lernen im Unternehmen zu erleichtern.

Auch in einer Expertenrunde zum Thema Innovation standen Verbrauchertechnologien im Mittelpunkt. Die Bedeutung von Suchfunktionen wurde mehr als einmal erwähnt, nicht nur im Hinblick auf die integrierten Funktionen einer Plattform, sondern auch in Bezug auf das einfachere Durchsuchen von Lerninhalten. So finden Lernende beispielsweise mithilfe von Tags einfacher die gewünschten Online-Lernressourcen. Zudem wurde ein cleveres neues Tool erwähnt, mit dem Videos und ganze Skripte transkribiert werden, sodass sie problemlos nach Stichwörtern durchsuch werden können.

Auch prädiktive Technologien standen weit oben auf der Agenda, darunter die Möglichkeit, auf der Basis individueller Präferenzen automatisch Empfehlungen zu erstellen – eine Technologie, die Verbraucher bereits von Amazon und anderen Anbietern kennen. Jetzt müssen auch Unternehmensplattformen in diesem Bereich aktiv werden. Die zum Patent angemeldete Saba-Technologie TIM lernt Benutzer jeden Tag besser kennen, indem sie verfolgt, welche Inhalte verwendet und geteilt werden und wem die Benutzer folgen. Außerdem ermöglicht die Technologie es Benutzern, Empfehlungen einfach anzunehmen oder abzulehnen. All dies unterstützt Administratoren bei ihrer Arbeit und sorgt dafür, dass kontinuierlich Lernziele geschaffen werden.

Die Veranstaltung war äußerst hilfreich, nicht zuletzt, weil auch Themen wie die Gestaltung positiver Benutzer-Erlebnisse und mobiles Lernen behandelt wurden. Genau diese Art von Informationen hilft Saba, einen optimalen Dienst am Kunden bereitzustellen, und zwar sowohl für die Zuständigen von L&E-Programmen als auch für die wichtigen Endbenutzer.