Die neue Umfrage zur Einbeziehung von Mitarbeitern (State of Employee Engagement) von Smith & Henderson und HRZone in Zusammenarbeit mit Saba ist soeben erschienen. Sie bietet aufschlussreiche Informationen und positive Meldungen für engagierte Verfechter des Verfahrens. Das Hauptergebnis: Vier von fünf Unternehmen setzten sich nun aktiv für die verbesserte Einbeziehung der Mitarbeiter ein. Programme zur Förderung des Engagements sind dann am erfolgreichsten, wenn die Geschäftsleitung sie mit Überzeugung vertritt und eine robuste Strategie verfolgt. Die Hauptfaktoren für das Scheitern von Engagementprogrammen sind unzureichende Mittel und mangelnde Unterstützung.

Auch Ineffizienzen in der Infrastruktur und den Verfahren spielen eine bedeutende Rolle. Dazu zählen beispielsweise unzureichende oder mangelnde Systeme für Leistungsmanagement und Anerkennung, berufliche Entwicklung und Schulungen. 23 % der befragten Unternehmen stufen diesen Aspekt als problematisch ein. Dabei gewinnt er mit den demografischen Veränderungen innerhalb der Belegschaft und der zunehmenden Ausweitung der Collaboration ständig an Bedeutung.

Mitarbeiterumfragen sind aus Engagementprogrammen nicht wegzudenken. Mehr als 80 % der befragten Unternehmen haben eine Umfrage durchgeführt. Aufschlussreich ist, welche Schwerpunkte diese Unternehmen aufgrund der Umfrageergebnisse setzen. An erster Stelle steht die verbesserte Kommunikation, gefolgt von Mitarbeiterentwicklung und Leistungsmanagement.  Das ist interessant, aber auch ganz im Rahmen der Erwartungen. Die Umfrage nennt 18 durchaus vernünftige Entwicklungsmaßnahmen, die im Anschluss an eine Umfrage ergriffen werden. An letzter Stelle steht dabei die unternehmerische Sozialverantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR). 

Das ist deshalb überraschend, weil CSR-Experten stets das verbesserte Mitarbeiterengagement als eines der bedeutendsten Nebenprodukte nennen. Dazu gibt es unzählige wissenschaftliche Artikel in angesehenen Publikationen (zum Beispiel diesen in Forbes). Diese Umfrage legt jedoch den Schluss nahe, dass es den meisten Mitarbeitern eigentlich egal ist, ob ihr Unternehmen zur Weltverbesserung beiträgt.   Viel wichtiger ist ihnen, ob sie über die Vorgänge im Unternehmen informiert sind und die Gelegenheit erhalten, sich zu verbessern. Mitarbeiterentwicklung, Leistungsmanagement und berufliche Entwicklung erhalten einen weitaus höheren Stellenwert als die Rettung der Wale.

Aus dem Report geht auch hervor, dass Unternehmen, die im Anschluss an die Mitarbeiterumfrage mehr als sechs Aktionsbereiche aufgreifen, geringere Erfolgsaussichten haben. Für derartige Fehler gibt es nun keine Ausreden mehr: Ein komplettes Kapitel des Reports ist der Entwicklung eines effektiven Engagementprogramms gewidmet.  Das ist doch einmal richtig nützlich.

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